Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Vertragsgegenstand

Der Klient/ die Klientin nimmt bei Lina Lichtenthäler (im Folgenden Beraterin genannt) eine Psychologische Beratung in Anspruch. Gegenstand der Beratung ist ein von dem Klienten/ der Klientin geäußertes Anliegen. Die Beratung dient der Überwindung innerpsychischer oder psychosozialer Probleme, der persönlichen Entwicklung, der Orientierung, Zielbildung und Ressourcenaktivierung oder Begleitung weiterer Problemen sowie Veränderungsprozessen.

Bei der Psychologischen Beratung handelt es sich um ein Beratungsangebot auf Grundlage des akademischen Abschlusses der Beraterin (Master of Science der Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie). Es wird keine Psychologische Psychotherapie erbracht (vgl. Psych. Th. G. §1 Abs.3 Satz 3).

2. Beratungserfolg

Die Beraterin kann den gewünschten oder geplanten Erfolg oder das Erreichen vereinbarter Ziele in der gemeinsamen Arbeit nicht garantieren. Die Psychologische Beratung ist ein freier, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess, bei dem die Beraterin dem Klienten/ der Klientin als Prozessbegleiterin zur Verfügung steht. Beide Parteien arbeiten nach bestem Wissen und Können daran, einen Beratungserfolg zu erzielen. Die Beraterin setzt hierfür ihr Fachwissen sowie alle ihr zur Verfügung stehenden Verfahren und Kommunikationsmethoden zum Nutzen des Klienten/ der Klientin ein.

3. Beratungsdauer und Beratungsumfang

Die Beratungsdauer beträgt pro Sitzung 50 Minuten, eine Doppelsitzung dementsprechend 100 Minuten. Beraterin und Klient/ Klientin besprechen in Bezugnahme auf die individuelle Problemstellung, die Bedürfnisse des Klienten/ der Klientin und der angestrebten Beratungsziele gemeinsam, in welchem Beratungsumfang die Psychologische Beratung optimalerweise stattfindet. Bei Überziehung der Sitzungsdauer von über 5 Minuten erfolgt eine minütliche Abrechnung der tatsächlichen Sitzungsdauer (z.B. 108 Euro bei 60 Minuten Einzelsitzung). Ob und in welchem Rahmen diese Regelung in der individuellen Beratung zum Tragen kommen darf bespricht die Beraterin mündlich zu Beginn der Beratung mit dem Klienten/ der Klientin. 

4. Honorartabelle

Telefonisches Erstgespräch (15 Minuten):                                                                      kostenlos

Psychologische Beratung (50 Minuten):                                                                          90 €

Psychologische Beratung (100 Minuten):                                                                        180 €

Paarberatung (50 Minuten):                                                                                             135 € 

Paarberatung (100 Minuten):                                                                                            270 €

Die Zahlung des Honorars erfolgt über einen Zahlungslink des Anbieters sumUp, der dem Klienten/ der Klientin im Anschluss an die Sitzung per Email zugesandt wird. Eine Kostenübernahme der Psychologischen Beratung durch die Krankenkasse ist grundsätzlich nicht möglich. Das Honorar ist nach Erhalt des Zahlungslinks zu begleichen. 

5. Terminvereinbarungen und Ausfallhonorar

Die Termine für die einzelnen Sitzungen werden individuell im Voraus zwischen Beraterin und Klient/ Klientin vereinbart. Wird ein vereinbarter Termin durch den Klienten/ die Klientin nicht wahrgenommen, entsteht ein Ausfallhonorar in Höhe von 100%, welches über einen Zahlungslink per Email in Rechnung gestellt wird. Die Zahlungsverpflichtung entfällt, wenn der Termin spätestens 24 Stunden im Voraus seitens des Klienten/ der Klientin abgesagt wird.

6. Schweigepflicht

Die Beraterin verpflichtet sich gemäß Strafgesetzbuch (StGB) § 203 Verletzung von Privatgeheimnissen gegenüber Dritten, Stillschweigen zu bewahren. Die Schweigepflicht beginnt bereits bei dem Erstkontakt. Auskunftserteilung gegenüber Dritten erfolgt nur, wenn der Klient/ die Klientin hierzu vorab schriftlich das Einverständnis erklärt hat.

Die Schweigepflicht betrifft nicht die Vereitelung oder Verfolgung mutmaßlicher Straftaten oder den Schutz höherer Rechtsgüter.

Im Falle der Ankündigung suizidaler Handlungen und fehlender Fähigkeit oder Bereitschaft zur Aufnahme des Kontaktes mit einem fachspezifischen Krankenhaus, wird die Beraterin unverzüglich die zuständigen Behörden einschalten, um eine Gefährdung des Klienten/ der Klientin möglichst abzuwenden.

7. Gesundheitszustand und Verantwortung des Klienten/ der Klientin

Der Klient/ die Klientin versichert, an keiner Erkrankung oder Störung zu leiden, die seine/ ihre Geschäftsfähigkeit beeinträchtigen.

8. Dokumentation und Datenschutz

Die Beraterin dokumentiert und archiviert den Verlauf und relevante Erkenntnisse der Beratungsgespräche. Hierzu gehören sofern zutreffend Anamnesebogen, themenspezifische Fragebögen und Notizen zu Inhalten, Ergebnissen und Vereinbarungen aller Beratungsgespräche. Ebenso speichert die Beraterin die personenbezogenen Daten des Klienten/ der Klientin, soweit es zur Rechnungsstellung und Buchführung erforderlich ist.

Die Beraterin verpflichtet sich, alle Dokumente nur ihr zugänglich aufzubewahren. Ein Mitschnitt von Bild und Ton der Sitzungen ist sowohl durch den Klienten/ die Klientin als auch durch die Beraterin nicht gestattet.

Der Klient/ die Klientin erklärt sich mit der Erhebung und Archivierung der entsprechenden Daten nach der Datenschutzerklärung und Richtlinien der DSGVO einverstanden.

9. Gerichtsstand, Haftung, Selbstverantwortlichkeit

Der Gerichtsstand ist Hamburg. Der Klient/ die Klientin erkennt an, während des gesamten Beratungsverlaufs, sowohl während der einzelnen Sitzungen als auch während der Zeit zwischen den einzelnen Beratungsgesprächen, in vollem Umfang selbst verantwortlich für die eigene körperliche und geistige Gesundheit zu sein. Wenn sich im Verlauf aufgrund der Symptomatik die Notwendigkeit einer weitreichenderen ambulanten oder stationären psychotherapeutischen oder ärztlichen Betreuung des Klienten/ der Klientin zeigt, wird die Beraterin diese anraten. Die tatsächliche Inanspruchnahme obliegt der Verantwortung des Klienten/ der Klientin.

10. Einverständnis und Widerruf

Mit Beginn der ersten Beratungssitzung erklärt der Klient/ die Klientin seine/ ihre Zustimmung mit den zuvor aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese Einwilligung kann jederzeit mündlich oder schriftlich und ohne Angabe von Gründen formlos widerrufen werden. Die Beratung kann dann jedoch vorerst nicht fortgeführt werden. Für die bis dato absolvierten Beratungssitzungen bleiben die Allgemeinen Geschäftsbedingungen als Grundlage bestehen.